Mikronährstoffe

Einen Mangel kann sich unser Körper nicht leisten!

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden unverzichtbar. Unser Organismus benötigt diese Vitalstoffe zwar nur in geringen Mengen, weshalb sie auch als Mikronährstoffe bezeichnet werden, aber ohne sie kann er nicht arbeiten.

Da unser Körper die Mehrzahl dieser Substanzen selber nicht herstellen kann, müssen wir sie regelmäßig und in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen. Doch gerade die Versorgung mit Mikronährstoffen ist bei vielen von uns nicht zufriedenstellend. Sei es, weil wir uns nicht ausgewogen ernähren, oder, weil wir zum Beispiel aufgrund unseres Alters, der Einnahme von Medikamenten oder einer Krankheit einen erhöhten Bedarf haben.

Leistungs- und Stimmungstief, Infektanfälligkeit, Konzentrationsschwäche, geringe Stressresistenz und leichte Reizbarkeit sind häufig die ersten Symptome einer unzureichenden Versorgung mit Mikronährstoffen. Langfristig ebnet ein Mikronährstoffmangel den Boden für handfeste Krankheiten wie Altersdiabetes, Herzinfarkt, Krebs, Osteoporose, Rheuma oder Schlaganfall.

Ob auch Sie eine Extraportion an Mikronährstoffen benötigen, das erfahren Sie in dieser Broschüre. Bei weiteren Fragen, etwa zu geeigneten Produkten oder Wechselwirkungen mit Ihren Medikamenten, wenden Sie sich bitte an Ihr kompetentes A-plus Apotheken-Team!

Welche lebensnotwendigen Mikronährstoffe gibt es?

Rund 50 verschiedene Mikronährstoffe benötigt die Chemiefabrik unseres Körpers für den reibungslosen Ablauf aller vitalen Funktionen (z. B. Sehfähigkeit, Herzmuskelleistung, Nervenfunktion, Abwehrleistung). Zu diesen essenziellen und damit lebenswichtigen Mikronährstoffen gehören:

  • Vitamine (z. B. Vitamin D3, Vitamin C, Vitamin B12)
  • Vitaminähnliche Substanzen, die so genannten Vitaminoide (z. B. Coenzym Q10, L-Carnitin)
  • Mineralstoffe (z. B. Magnesium, Calcium)
  • Spurenelemente (z. B. Selen, Zink)
  • Aminosäuren (z. B. L-Arginin, L-Tryptophan)
  • Omega-3-Fettsäuren (z. B. Eicosapentaensäure)

Orthomolekulare Mikronährstoffmedizin – was ist das?

Ein Mangel oder Ungleichgewicht an Mikronährstoffen begünstigt die Entstehung von chronischen Erkrankungen und beschleunigt Alterungsprozesse. Da unser Körper nur die wenigsten dieser Stoffe speichern kann, führt eine unzureichende Zufuhr daher relativ schnell zu Mangelerscheinungen. Vielfältige Störungen im Stoffwechsel, die das individuelle Krankheitsrisiko erhöhen, sind die Folge.

Wissenschaftlich erforscht wird die Wirkung von Mikronährstoffen auf den Körper durch die Orthomolekulare Medizin, auch Mikronährstoffmedizin genannt. Sie befasst sich mit der Wirkung von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Substanzen (z.B. Resveratrol, Lycopin) im Körper. Die Mikronährstoffmedizin setzt Mikronährstoffe auf Basis des individuellen Bedarfs gezielt in der Prävention und begleitenden Therapie von Krankheiten ein. Dabei können Mikronährstoffe nicht nur die Lebensqualität steigern, sondern in vielen Fällen sogar die Therapieerfolge bei bestehenden Erkrankungen verbessern.

Optimalerweise soll die Zufuhr an Mikronährstoffen:

  • … regelmäßig erfolgen, denn nur so ist sichergestellt, dass sie stets in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
  • … schon in jungen Jahren erfolgen, um eine vorbeugende Wirkung zu erzielen. So kann der Körper die Stoffwechselprozesse ein Leben lang in optimaler Versorgungslage durchführen.
  • … in einer Kombination erfolgen, denn die Mikronährstoffe ergänzen sich untereinander und verstärken sich so in ihrer Wirkung.

Wer braucht eine Extraportion Mikronährstoffe?

In den Industriestaaten leben wir heute im Überfluss. Noch nie gab es eine so vielfältige Auswahl an Lebensmitteln, zugleich litten noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte so viele Menschen an Übergewicht, Fettsucht und Diabetes. Unsere typische kalorienreiche Kost liefert zwar jede Menge Kohlenhydrate und Fette, aber gleichzeitig essen wir viel zu wenig mikronährstoffreiche Obst- und Gemüsesorten, Seefisch und hochwertige Vollkornprodukte. Doch selbst wenn wir uns ausgewogen ernähren, können wir eine Unterversorgung an Mikronährstoffen nicht immer ausschließen. Der Grund: Unter bestimmten Lebensumständen erhöht sich der Mikronährstoffbedarf, zum Beispiel

  • … in Phasen erhöhter geistiger und körperlicher Belastung (z. B. Arbeit, Stress)
  • … durch Rauchen, Alkoholkonsum und Umweltgifte
  • … in der Schwangerschaft und Stillzeit
  • … in den Wechseljahren und im Alter
  • … bei vielen Krankheiten und Medikamenteneinnahme
  • … bei der Ausübung von Leistungssport
  • … bei unterschiedlicher Klimasituation (Hitze – Schwitzen, Winter – fehlendes Sonnenlicht)

In all den genannten Fällen ist eine gezielte Zusatzversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zu empfehlen.

Darüber hinaus kann auch die Einnahme von Medikamenten zu Mikronährstoff-Defiziten führen, denn viele Arzneien behindern deren Aufnahme aus dem Darm ins Blut oder beschleunigen ihre Verstoffwechselung und Ausscheidung über den Urin. Im ungünstigen Fall wird die Grunderkrankung dadurch sogar verschlimmert oder eine zusätzliche Erkrankung gefördert. Der Einsatz folgender Medikamente macht eine Ersatztherapie von Mikronährstoffen erforderlich:

  • Abführmittel beschleunigen den Transport des Speisebreis durch den Darm und tragen hierdurch dazu bei, dass Mikronährstoffe nicht ausreichend ins Blut aufgenommen, sondern ungenutzt ausgeschieden werden.
  • Die Antibabypille kann zu vielfältigen Störungen im Haushalt der B-Vitamine führen, insbesondere bei Folsäure und Vitamin B6. Ein Folsäuremangel kann bei Frauen, die nach dem Absetzen der Pille rasch schwanger werden, das Risiko für Missbildungen des Kindes deutlich erhöhen.
  • Antibiotika können die gesunde Darmflora schädigen, die eine Voraussetzung für die Aufnahme und Verwertung von Mikronährstoffen im Körper bildet.
  • Diuretika sind Entwässerungsmittel, die vor allem in der Therapie von Bluthochdruck eingesetzt werden. Da sie die Harnproduktion steigern, führen sie auch zu einer erhöhten Ausscheidung von Magnesium und Kalium. Dadurch kann sich nicht nur der Zucker- und Fettstoffwechsel verschlechtern, sondern auch die Herzleistung verringern.
  • Cholesterinsenker vom Statin-Typ – in der Fachsprache auch Statine genannt – werden seit Jahren erfolgreich zur Senkung erhöhter Cholesterinspiegel eingesetzt. Eine unerwünschte Begleitwirkung dieser Cholesterinsenker ist die Hemmung der körpereigenen Coenzym-Q10-Produktion. Eine Unterversorgung mit diesem lebenswichtigen Mikronährstoff kann sich durch Symptome wie Abgeschlagenheit, Muskelschwäche und Muskelschmerzen äußern.
  • In der Behandlung von säurebedingten Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Refluxkrankheit) zählen Säureblocker zu den wirksamsten Medikamenten. Aber Säureblocker wie Omeprazol können auch die Aufnahme von Mikronährstoffen wie Vitamin B12 hemmen. Wer über längere Zeit medikamentös die Magensäureproduktion drosselt, hat deshalb ein hohes Risiko, einen Vitamin-B12-Mangel zu entwickeln.

Was ist die optimale Dosierung?

Einer der wichtigsten Grundsätze lautet: Optimal und den individuellen Bedürfnissen angepasst dosieren! Das bedeutet: Alle Mikronährstoffe sollten so hoch dosiert werden, dass sie ihre volle Schutzwirkung entfalten können und den individuellen Bedürfnissen angepasst sind. Die herkömmlichen Multivitamin-Präparate von der Stange sind häufig unterdosiert und nicht immer ausgewogen. Eine vorbeugende oder gar therapeutische Wirkung ist aufgrund der zu niedrigen Dosierung nicht zu erwarten. Sie können bestenfalls Mangelerscheinungen verhindern.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Mikronährstoffe und hochwertiger Vitaminpräparate!

Nachfolgend sind die allgemeinen Dosierempfehlungen für Mikronährstoffe zur Vorbeugung klassischer Zivilisationskrankheiten sowie zur Erhaltung der Gesundheit und Vitalität aufgeführt.

Mikronährstoffe Empfehlung für tägl. Zufuhr
Fettlösliche Vitamine
Vitamin A 2000-5000 I.E.
Betacarotin 5-20 mg
Vitamin D 800-1000 I.E.
Vitamin E 100-200 I.E.
Vitamin K 70-300 µg
Wasserlösliche Vitamine
Vitamin C 200-500 mg
Vitamin B1 (Thiamin) 5-20 mg
Vitamin B2 (Riboflavin) 5-20 mg
Vitamin B3 (Niacin) 20-50 mg
Vitamin B5 (Panthotensäure) 10-100 mg
Vitamin B6 (Pyridoxin) 5-20 mg
Vitamin B12 (Cyanocobalamin) 10-100 µg
Folsäure 400-800 µg
Biotin 50-300 µg
Cholin 10-100 mg
Inositol 10-100 mg
Mineralstoffe
Calcium 500-1000 mg
Magnesium 200-300 mg
Kalium 200-600 mg
Spurenelemente
Chrom 50-200 µg
Jod 100-200 µg
Eisen 10-30 mg
Kupfer 1-3 mg
Mangan 2-10 mg
Molybdan 75-200 µg
Selen 70-100 µg
Zink 10-15 mg
Omega-3-Fettsäuren 1-1,5 g
Coenzym Q10 30-90 mg
Bioflavonoide (z. B. Quercetin, Rutin) 100-500 mg

Diese Broschüre entstand mit freundlicher Unterstützung von

Apotheker Uwe Gröber, Akademie für Mikronährstoffmedizin, Essen
www.mikronaehrstoff.de

Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist unzulässig. Das gilt insbesondere für Nachdrucke (z. B. Kopieren), Übersetzungen, Mikroverfilmungen und vergleichbare Verfahren sowie Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen.

Referenzen und Quellen:

  • Gröber, U., Mikronährstoffe. Metabolic Tuning – Prävention – Therapie. 3. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2011.
  • Gröber, U., Arzneimittel und Mikronährstoffe. Medikationsorientierte Supplementierung. 2. Auflage, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart, 2011.
  • Gröber, U., Praxisbuch Vitalstoffe. 2. Auflage, Südwest Verlag, München, 2009.
  • Gröber, U., Prävention statt Reparaturmedizin. Mit Vitaminen und anderen Mikronährstoffen Krankheiten vorbeugen und behandeln. Hirzel Verlag, Stuttgart, 2011.



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