geschichte

Geschichte

Das Siegfriedviertel stellt das größte Braunschweiger Siedlungsprojekt der Zwischenkriegszeit dar und wurde in zwei großen Bauabschnitten erbaut. Begonnen wurde 1921/22 mit Eigenheimbauten, aber mit steigender Wohnungsnot ab Mitte der 1920er Jahre wurden vermehrt mehrgeschossige Wohngebäude errichtet. Der erste Bauabschnitt wurde 1929 abgeschlossen und die Bautätigkeit wurde erst 1935 mit Beginn des zweiten Bauabschnittes wieder aufgenommen. Damit begann die Erweiterung des Siegfriedviertels am 21. März 1935. Im nordöstlichen Teil (Dietrich-, Roland- und Artusstraße) und am südlichen Rand (Freyastraße) wurden zweigeschossige Einfamilien-Reihenhäuser mit Gartenteil gebaut.

Die Donnerburgsiedlung gehört eigentlich strukturell zum Siegfriedviertel und bildet das westliche Verbindungsstück zur Hamburger Straße. Sie hat keinen Markt- bzw. Geschäftsplatz, diese Funktion übernimmt der Nibelungenplatz und dieser ist somit Verbindungsglied zwischen der Donnerburgsiedlung und dem Siegfriedviertel. (Quelle: Wikipedia).

Die Nibelungen Apotheke am Nibelungenplatz 9 wurde im Zuge des Siedlungsbaus durch den Apotheker Walther Blume errichtet und am 21. Januar 1939 eingeweiht.

Die Luftaufnahme auf dieser Seite zeigt den Nibelungenplatz in den 60er Jahren. Gut zu erkennen in den Häusern 8 & 9 sind das Postamt (heute Zahnarztpraxis Holtmeier), rechts daneben die Reinigung Landgrebe (heute immer noch Reinigung der Familie Heldt), die Apotheke selbst und das angewinkelte Hinterhaus, in dem heute die Kinderarztpraxis Glauber-Prang untergebracht ist. In Haus Nr. 10 erkennt man die Volksbank, hier befindet sich heute eine Filiale der Postbank, während die Volksbank auf die andere Seite umgezogen ist. Schon damals war der Nibelungenplatz ein Zentrum der Nahversorgung, auch der Wochenmarkt existiert bis heute und findet zwei mal wöchentlich an Dienstagen und Freitagen statt.

 

Luftaufnahme Nibelungenplatz